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Beiträge verschlagwortet als “entschlossen offen”

Offener Brief der Offenen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien

HAMBURG BRAUCHT DIE OFFENE ARBEIT MIT KINDERN, JUGENDLICHEN UND FAMILIEN

Mit der Neuwahl der Bürgerschaft und der Bezirksversammlungen am 20. Februar verbinden viele Menschen in Hamburg die Hoffnung auf einen politischen Wandel. SPD, GAL und DIE LINKE warben im Vorfeld der Bürgerschaftswahl für eine sozial gerechte Politik. Genau das fordern wir, die Beschäftigten in den Einrichtungen der Offenen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien, ein.

Kommando Pink in der Hamburger Innenstadt

Farbe bekennen wollten PädagogInnen und BesucherInnen aus Einrichtungen der Offenen Kinder- Jugend- und Familienarbeit in den unterschiedlichsten Hamburger Stadtteilen. Und ganz offensichtlich haben sie das am Freitag, 3. Dezember beim Flashmob am Rand des Weihnachtsmarkts am Gerhart-Hauptmann-Platz getan. Aber seht selbst: [youtube https://www.youtube.com/watch?v=eN7L8HjJryU?fs=1&hl=de_DE&rel=0&color1=0xcc2550&color2=0xe87a9f&w=550&h=334] Mit herzlichem Dank an utopieTV...... und an Theo Bruns für die folgenden Bilder:

Flashmob am 03.12.2010

Am 03. Dezember wird ein vom Netzwerk Offene Kinder- und Jugendarbeit organisierter Flashmob stattfinden. Wir wollen damit unseren Protest gegen die drastischen finanziellen Kürzungen des Hamburger Senats unterstreichen und die Bürgern und Bürgerinnen Hamburgs auf diesen Misstand aufmerksam machen. Eine effiziente und vor allem wirkungsvolle Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, die teilweise auf die Unterstützung der Jugendzentren, Häusern der Jugend, Jugendcafes und ähnlichen Einrichtungen in ihren Stadtteilen angewiesen sind, kann so absolut nicht mehr gewährleistet werden. Die Lösung für finanzielle Probleme der Stadt kann nicht darin liegen, ihre eigene Zukunft im Regen stehen zu lassen.

Resolution: Perspektiven sichern für Kinder, Jugendliche und Familien

Ein greif- und sichtbares Ergebnis der offenbar gut besuchten Veranstaltung in der Patriotischen Gesellschaft - Wie soll das gehen? - ist die folgende Resolution, die die TeilnehmerInnen der Diskussion am 21.10.2010 verabschiedet haben. Gefordert werden: Sicherung der finanziellen und personellen Ressourcen für verlässliche offene Angebote und für deren fachliche Begleitung und Weiterentwicklung sowie ein Dialog zwischen Trägern, Behörden und Politik um die finanzielle Kontinuität sicherzustellen. Und als Wunsch wird ein zehnprozentiger Anteil der Jugendhilfeausgaben für die infrastrukturellen offenen Arbeitsfelder ins Spiel gebracht, wie er auch im Berliner Ausführungsgesetz zum KJHG festgehalten ist (§45). Die Resolution darf auch weiterhin gern unterzeichnet werden!

Wir wollen GEMEINSAM lernen!

Der Verband Kinder- und Jugendarbeit Hamburg e.V. und das Kampagnenbündnis Entschlossen OFFEN! haben eine gemeinsame Erklärung für mehr Bildungsgerechtigkeit und gegen die Bestrebungen der "Volksinitiative" Wir wollen lernen verfasst, das längere gemeinsame Lernen von Hamburger Kindern zu verhindern:
Wir wollen GEMEINSAM lernen! Für mehr Bildungs- und Chancengerechtigkeit Der Verband Kinder- und Jugendarbeit Hamburg e.V. und das Kampagnenbündnis „Entschlossen OFFEN!“ unterstützen vorbehaltlos die Idee des möglichst langen gemeinsamen Lernens, wie es im Rahmen der Hamburger Schulstrukturreform angelegt ist und wie wir es bereits in unserer Veröffentlichung „Ein Pakt für Chancen- und Bildungsgerechtigkeit“ als notwendigen Schritt auf dem Weg zu einer Gemeinschaftsschule für Alle gefordert haben. Die so genannte Initiative „Wir wollen lernen“ hingegen betreibt eine systematische Abgrenzung zu Kindern und Jugendlichen aus weniger privilegierten Familien, insbesondere auch zu denjenigen, denen es – ganz anders als den InitiatorInnen dieser Initiative – an ausreichenden Ressourcen für die privat finanzierte Förderung ihrer Kinder mangelt.

Recht auf Stadt: Die Parade

Am Freitag, den 18.12 wird das Initiativen-Bündnis „Recht auf Stadt“ mit ca.15 Wagen und zahlreichen Menschen aus ca. 100 Einzelinitiativen in einer bunten Parade durch die vorweihnachtliche Hamburger Innenstadt ziehen…