Beiträge verschlagwortet als “SPD”
Foto: © Tina Fritsche
Vielleicht muss - gerade in der SPD - manchmal ein wenig nachgeholfen werden, wenn nicht jede und jeder sofort erkennen kann, was eine Stadt kinder- und familienfreundlich macht. Welch wichtige Rolle gerade die offene Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien für die Kinderfreundlichkeit spielt. Manchen ist vielleicht nicht klar, dass es zum Aufwachsen dazu gehört, Erfahrungsräume außerhalb eng vorgegebener Bahnen zu suchen, dass es mehr geben muss als Kita und Schule, wo Kinder programmmäßig und ganztägig betreut werden. Dass Hamburg Kindern und Jugendlichen mehr Orte und Entscheidungsmöglichkeiten bieten muss, um sich ein gern von Bürgermeister Scholz propagiertes Label - Kinderfreundlichste Stadt Deutschlands - anheften zu können.Eine Reaktion der TAZ zu den Planungen der Fachbehörde (BASFI): http://www.taz.de/Neue-Sparplaene/!90185/ Und auch die Mopo berichtet zum Thema: http://www.mopo.de/politik/bezirks-spd-auf-zinne–senator-scheele-will-jugendarbeit-zerschlagen-,5067150,11957768.html [Update 30.03.12] Weitere Zeitungsartikel aus den letzten Tagen: Elbe Wochenblatt…
Forderungen an einen Politikwechsel in der Hamburger Jugendhilfe von Dr. Charlotte Köttgen, Kinder- und Jugendpsychiaterin, Prof. Dr. Ursel Becher, Sozialdezernentin i.R., Christiane Mettlau, Landesreferentin im Verband für Sonderpädagogik (vds) und Cordula Stucke, Leitung Kinderschutzzentrum Hamburg
Die derzeitige Situation der Jugendhilfe in Hamburg veranlasst uns, die im Folgenden vorgestellten Forderungen für eine zukünftige Jugendhilfepolitik in Hamburg zu formulieren. Wir vermissen politische Zielvorstellungen, die sich an den gesellschaftlichen Realitäten und den Intentionen des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (KJHG) orientieren. Stattdessen erleben wir das Agieren und Reagieren im Jugendhilfebereich als eine nicht aufeinander bezogene Ansammlung von Maßnahmepaketen, Projekten und individuellen Einzelfallmaßnahmen. Das ist teuer und ineffektiv.
"Wir vermissen politische Zielvorstellungen, die sich an den Intentionen des Kinder- und Jugendhilfegesetzes orientieren."


