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Im Rathaus

Voll war’s und laut und orange – ganz wie vorgesehen: Am Dienstag fand die Demo durch die Hamburger Innenstadt zum Rathaus statt, wo der ‚Große Festsaal‘ für die Anhörung von hunderten von Kindern, Jugendlichen, Eltern und pädagogischen Fachkräften zur Verfügung stand. Sehr viele machten davon Gebrauch, der nokija-Twitter-Stream gibt dazu auch nachträglich noch einen Einblick. Danke 🙂
Gleich zu Beginn übergaben Kinder vom Spielhaus Blaue Welle in Neuallermöhe mehr als 20000 Unterschriften für ein Kinder-, Jugend- und Familienfreundliches Hamburg an den Vorsitzenden des Familienausschusses Gunnar Eisold (SPD).
Mehr als 20.064 Unterschriften gegen die Kürzungen werden dem Vorsitzenden des Familienauschusses Gunnar Eisold (SPD) überreicht 29.05.12
Familienausschuss Öffentliche Anhörung 29.05.12 2569 Beide Fotos: © Olaf Sobczak
Danke für die Erlaubnis zur Verwendung auf dieser Seite
Mehr davon gibt es im Fotostream von Empire St.Pauli bei flickr

Nico von den Ohrlotsen hat Sigrun Schindler aus der Motte befragt

Die offiziellen Medien berichten ebenfalls:
Das NDR Hamburg Journal zeigt Scheele im Kreuzfeuer

Die Mopo schreibt Jugend-Demo vorm Rathaus – Rappen gegen den Rotstift

Das Abendblatt erkennt Unmut über Sparpläne: Kinder protestieren vorm Rathaus

Nachgefragt wurde von Herbert Schalthoff bei Prof. Dr. Marion Panitzsch-Wiebe vom Sender Hamburg 1

Einen Tag später war dann Sozialsenator Detlef Scheele zu Gast bei Herbert Schalthoff:
Nachgefragt am 30.05.2012

Ebenfalls einen Tag später schreibt KIRSCHSBLOG
Im Jugendauschuss geht die „die Post ab“

Mehr Presse- und Medienlinks gibt es auf dieser Website unter Presse
Bitte gerne ergänzen! Vielleicht gibt es auch irgendwo Videos von der Demo?

  1. […] Am Tag zuvor hatte der verantwortliche Sozialsenator Scheele im Familienausschuss der Bürgerschaft noch nicht erkennen lassen, dass ihm die wichtige Rolle der offenen Kinder- und Jugendarbeit bzw. die verheerende Wirkung von Einschnitten in diesem Bereich klar geworden wäre. Dabei war bei der öffentlichen Anhörung im selben Ausschuss am 29. Mai viel Nachdenkenswertes und Überzeugendes vorgebracht worden. Auch als am 7. Juni der Senator vor Ort in Jenfeld war, wurde er mit den Auswirkungen der geplanten “Umschichtungen” – nicht “Kürzungen” konfrontiert. “Ihr kürzt da, wo ich gern hingehe und steckt das Geld da hin, wo ich nicht so gern bin” sagte eine Vierzehnjährige sinngemäß zum Einwand Detlef Scheeles, es würde ja nichts weggenommen sondern eigentlich sogar viel mehr Geld für Kinder und Jugendliche ausgegeben. Mag sein, dass leise Zweifel durch solche Töne aufkommen, für einen Sinneswandel hat es bislang nicht gereicht. Dass sich der eher fachfremde Senator bewegt, glaubt auch die Presse nicht und weiß auch, warum Scheele ein Exempel statuieren will […]

  2. […] Schade, dass die Bezirks-SPD sich anscheinend Politik mit der Peitsche auf die Fahnen geschrieben hat und dass sich trotz der vielen Proteste, trotz der ebenfalls vom Spielhaus Blaue Welle im Hamburger Rathaus überreichten 20.000 Unterschriften für ungekürzte Kinder- und Jugendarbeit, trotz vieler guter Argumente und fachlicher Statements für dieses Arbeitsfeld in der SPD-Fraktion der Bürgerschaft noch immer nicht die Erkenntnis durchgesetzt zu haben scheint, dass freiwillig nutzbare Freizeitangebote für ALLE nicht durch schulische Nachmittagsprogramme oder Pflichtveranstaltungen für Problemkids zu ersetzen sind. […]

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